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Konrad Weidemann, Margarete Weidemann

Römische Staatskalender aus der Spätantike

Die von Furius Dionisius Filocalus und Polemius Silvius überlieferten römischen Staatskalender und deren historische Einordnung

Monographien des RGZM, Band 130
1. Auflage 2016, 285 Seiten,
54 z.T. farbige Abbildungen, 41 Tafeln
21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-257-0
48

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Art.Nr. 0615

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Inhaltsverzeichnis und Vorwort | Römische Staatskalender

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Römische Staatskalender aus der Spätantike

Römische Staatskalender aus der Spätantike

Die von Furius Dionisius Filocalus und Polemius Silvius überlieferten römischen Staatskalender und deren historische Einordnung

Der in das Jahr 354 datierte illustrierte Kalender des Filocalus ist in mehreren Kopien überliefert – ausnahmslos Fragmente. Die am wenigsten fragmentierte Kopie stammt aus der Zeit um 1620/1629. Vom Kalender des Polemius Silvius, datiert auf das Jahr 449, gibt es nur eine vollständige Kopie aus dem 12. Jahrhundert.
Der Kalender des Filocalus wurde im Text- und Bildbestand aus den vorliegenden Handschriften komplett rekonstruiert und neu datiert.
Die Rekonstruktion soll einen Eindruck von dem einst aus 41 Seiten bestehenden Kalendercodex vermitteln. Die Entstehung des ganzen Codex' wurde in die Jahre 356/360, das Monatskalendarium mit den Termineinträgen nach den astronomischen Rubriken in das Jahr 298 datiert; die Nachträge reichen bis um 337. Das Kalendarium mit den Termineinträgen des Polemius Silvius gehört in die Zeit um 395/423 mit zwei Nachträgen von 425/426. Die verzeichneten Ostertage datieren nicht die Abfassung des Kalendariums in das Jahr 449, sondern gelten der Schlussredaktion. Der Vergleich der Termineinträge beider Kalender führt zu dem Resultat, dass der diocletianische Kalender bis zum Ausgang des 4. Jahrhunderts zwar weiterhin aktualisiert, doch an der Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert grundlegend reformiert worden ist: Rund zwei Drittel der Termineinträge hat man eliminiert.