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Barbara Pferdehirt, Markus Scholz (Hrsg.)

Bürgerrecht und Krise

Die Constitutio Antoniniana 212 n. Chr. und ihre innenpolitischen Folgen

Mosaiksteine – Forschungen am RGZM, Band 9, 2012
103 Seiten mit 13 s/w Abbildungen, 56 farbigen Abbildungen, 4 s/w Tabellen
Format 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-195-5

20

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Art.Nr. 2307

Gewicht 0,69 kg

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Inhaltsverzeichnis und Vorwort | Bürgerrecht und Krise

1.66 MB

Bürgerrecht und Krise

Bürgerrecht und Krise

Die Constitutio Antoniniana 212 n. Chr. und ihre innenpolitischen Folgen

Der Begleitband zur Sonderausstellung Bürgerrecht und Krise im RGZM


Die Vergabe des römischen Bürgerrechts war ein elementares Instrument der Integrationspolitik Roms. Vor 1800 Jahren verlieh es der Kaiser Caracalla pauschal an alle freigeborenen Einwohner des Römischen Reiches. Dieser Akt beendete die bis dahin herrschende Rechtsungleichheit innerhalb des römischen Staates.

Wurden vor 212 n. Chr. nur solche Personen in den Stand eines römischen Bürgers versetzt, die sich zuvor um den römischen Staat verdient gemacht hatten – sei es in der zivilen Selbstverwaltung in den Kommunen oder durch den Dienst in Hilfstruppen und Flotten –, so besaß ab dieser Zeit jedermann die juristische Voraussetzung für den sozialen Aufstieg, indem er z.B. Staatsämter übernahm. Gleichzeitig wurde durch diesen kaiserlichen Erlass auch die Vormachtstellung Italiens gegenüber den Provinzen aufgehoben.

Der Begleitband zur Ausstellung versucht aufzuzeigen, warum es in dieser Zeit zur Abkehr von der bisherigen Verleihungspraxis kam, welche finanziellen Folgen sich daraus entwickelten und welche Konsequenzen damit für den Staat wie für den einzelnen Bürger verbunden waren. Die Ausstellung selbst erfolgt in enger Abstimmung mit der Albert-Ludwigs Universität Freiburg und dem Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg, das im nächsten Jahr an den Germanenfeldzug des Caracalla im Jahr 213 n. Chr. erinnern wird.