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Nives Doneus (Hrsg.)

Das kaiserzeitliche Gräberfeld von Halbturn, Burgenland

Monographien des RGZM, Band 122, 4  Bände, 2014
1586 Seiten mit 317 überwiegend farbigen Abbildungen, 19 Tafeln im Text und 810 Tafeln
Format 21 x 30 cm, Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-233-4 226

EUR 226,00

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Art.Nr. 0607

Gewicht 7,55 kg

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Inhaltsverzeichnis und Vorwort | Gräberfeld von Halbturn

0.14 MB

Das kaiserzeitliche Gräberfeld von Halbturn, Burgenland

Das kaiserzeitliche Gräberfeld von Halbturn, Burgenland

Teil 1: Archäologie, Geschichte, Grabbrauch
Teil 2: Intention, Abfall oder Zufall - naturwissenschaftliche Untersuchungen
Teile 3-4: Tafeln/Katalog


Mit Beiträgen von Margit Berner, Nives Doneus, Erich Draganits, Christine Ertel, Hajnalka Herold, Günther Karl Kunst, Alexander Preh, Andreas Rohatsch, Hans Taeuber, Ursula Thanheiser, Klaus Vondrovec, Heinz Winter und Silvia Wiesinger

Das römerzeitliche Gräberfeld Halbturn I gehörte damals zum westlichen Teil Pannoniens; die antike Großstadt Carnuntum befand sich etwa 30 km entfernt. Das Gräberfeld wurde durch systematische Ausgrabungen vollständig untersucht, was für diese Region eine Besonderheit darstellt.

Das Fundmaterial belegt eine Variabilität des Grabbrauchs, erkennbar an der Positionierung der Bestattungen und der Bestatteten sowie dem unterschiedlichen Aufwand, der in die Anlage der Gräber investiert wurde. Diese Merkmale hängen einerseits von der jeweilige zeitliche Epoche (2.-5. Jh.) ab, andererseits von der persönliche Stellung der Verstorbenen (bedingt durch Sterbealter, Geschlecht und körperliche Beeinträchtigungen). Außergewöhnlich sind vor allem die zahlreichen Säuglings- und Kindergräber.

Neben der archäologisch-typologischen Auswertung bietet die Monographie wichtige Einblicke in das damalige Leben: So ist beispielsweise ein Kindesamulett das bislang älteste Zeugnis jüdischen Glaubens in Österreich. Ernährungsweise, Krankheiten und Verletzungen – ob durch landwirtschaftliche Tätigkeiten oder häusliche Gewalt verursacht – werden ebenfalls ausführlich dargestellt, daneben stehen Überlegungen zu Tierzucht und -haltung, Kultur- und Wildpflanzen, Steinmonumenten usw. Und nicht zuletzt bietet die Fundstelle, die im Vorfeld durch Luftbildarchäologie, geophysikalische Prospektion und systematische Feldbegehungen erfasst wurde, zahlreiche weitere Erkenntnisse über die zugehörigen landwirtschaftlichen Betriebe.