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Dieter Quast

Das merowingerzeitliche Reliquienkästchen aus Ennabeuren

Eine Studie zu den frühmittelalterlichen Reisereliquiaren und Chrismalia
Kataloge Vor- und Frühgeschichtlicher Altertümer, Band 43, 2011
173 Seiten mit 84 Abbildungen und 44 Tafeln
Hardcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-184-9

43

EUR 43,00

zzgl. Versandkosten

Art.Nr. 1529

Gewicht 1,14 kg

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Das merowingerzeitliche Reliquienkästchen aus Ennabeuren

Das merowingerzeitliche Reliquienkästchen aus Ennabeuren

Eine Studie zu den frühmittelalterlichen Reisereliquiaren und Chrismalia

Zu den Charakteristika des mittelalterlichen Christentums gehört der Reliquienkult. Reliquien, für deren Aufbewahrung kunstvolle Behältnisse angefertigt wurden, heiligten jeden Altar. Doch nicht nur innerhalb der Kirchen fanden sie Verwendung, sondern auch im privaten Bereich. Selbst auf Reisen führten Geistliche ­Reliquiare mit sich, wie uns Schriftquellen berichten. Derartige Reisereliquiare sind in einiger Zahl in ­Kirchenschätzen erhalten oder finden sich gelegentlich bei archäologischen Ausgrabungen. Sie datieren ins frühe Mittelalter, somit in die Jahrhunderte, in denen das Christentum sich auch in den romano-barbarischen ­Königreichen nördlich der Alpen endgültig durchsetzte. Eines der ältesten Exemplare wurde 1936 bei ­Umbauarbeiten im Altar der Kirche von Ennabeuren auf der Schwäbischen Alb entdeckt. Dieses kleine, komplett mit vergoldeten Pressblechen verzierte hausförmige Kästchen aus der Mitte des 7. Jahrhunderts dient als Ausgangspunkt für den Katalog frühmittelalterlicher Reisereliquiare. Sie werden hier erstmals zusammengestellt und analysiert. Dabei stehen die Fragen nach Chronologie, Herkunft, Ornamentik und dem christlichen Bildprogramm im Vordergrund.