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Falko Daim, Kurt Gschwantler, Georg Plattner, Peter Stadler (Hrsg.)

Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós)

RGZM – Tagungen, Band 25
1. Auflage 2015, 163 Seiten, 138 überwiegend farbige Abbildungen,
21 x 29,7 cm, Softcover, fadengeheftet
ISBN 978-3-88467-257-7
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Art.Nr. 2022

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Inhaltsverzeichnis und Vorwort | Sânnicolau Mare

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Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós)

Der Goldschatz von Sânnicolau Mare (ungarisch: Nagyszentmiklós)

Im Jahr 1799 wurde nahe des Dorfs Nagyszentmiklós (damals Königreich Ungarn, heute Sânnicolau Mare, Rumänien) einer der bedeutendsten Goldschätze des europäischen Frühmittelalters entdeckt. Er befindet sich heute in der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien und besteht aus 23 Goldgefäßen, hauptsächlich zu Kannen umgearbeitete Flaschen, Schalen, zwei Becher, zwei Stielschalen und einem Trinkhorn. Insgesamt wiegen die Gegenstände fast 10 kg.

Was den Schatz so wertvoll macht, ist jedoch nicht das Material, sondern die hohe Qualität der Verarbeitung, die exotische Schönheit einiger der Gefäße, vor allem aber die Tatsache, dass er eine einzigartige Quelle für die Erforschung von kulturellen Verbindungen zwischen der mediterranen Welt und den nomadischen Gesellschaften Eurasiens darstellt. Dazu hat das RGZM in Zusammenarbeit mit der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums 2010 in Wien eine Tagung veranstaltet, deren Ergebnisse in teils stark erweiterter Form hier vorgestellt werden. Die Artikel befassen sich mit allgemeinen Fragen zum gegenwärtigen Forschungsstand (Csanád Bálint), den Ergebnissen aus goldschmiedetechnischen Untersuchungen und Materialanalysen (Viktor Freiberger und Birgit Bühler), den möglichen Zusammenhängen zwischen dem Schatz und der sasanidischen Kultur (Ádám Bollók und Bruno Overlaet) und den Inschriften des Goldschatzes im byzantinischen Kontext (Stefan Albrecht).