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Marietta Horster, Markus Scholz (Hrsg.)

Lesen und Schreiben in den Römischen Provinzen

RGZM – Tagungen, Band 26
1. Auflage 2015, 265 Seiten,
135 teils farbige Abbildungen,
21 x 29,7 cm, Softcover, fadengeheftet

ISBN 978-3-88467-254-9
40

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Art.Nr. 2023

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Tagungen_26_Scholz_Horster_Titelei Vorwort und Einleitung.pdf

Inhaltsverzeichnis und Einleitung | Lesen und Schreiben

0.72 MB

Lesen und Schreiben in den Römischen Provinzen

Lesen und Schreiben in den Römischen Provinzen

Schriftliche Kommunikation im Alltagsleben

Schriftliche Kommunikation gehörte für breite Bevölkerungsschichten im Römischen Reich zum täglichen Leben. Briefe und launige Graffiti, Steuer- und Liebeserklärungen, Alphabetübungen und kleine Dichtungen, Protokolle und Petitionen, Werbung und Wahlkampfparolen, Termine und Trinksprüche, Besitzermarken und Beschwörungs­formeln, all das ist auf ganz unterschiedlichen archäologischen Objekten und meistens zufällig erhalten geblieben.

Die Erforschung dieser vielstimmigen Zeugnisse pulsierenden Lebens steckt, trotz Fortschritten in den letzten Jahren, vielfach noch in den Kinderschuhen. Sie erfordert das Zusammenwirken verschiedener Fachleute aus Alter Geschichte, Archäologie, Philologie und Technik. Der vorliegende Tagungsband enthält Beiträge über Kommunikationsthemen und -muster des antiken Alltags und bietet einen Überblick über das antike Schulwesen sowie die Techniken der Schreibschrift. Darüber hinaus werden methodische Ansätze und neue Entzifferungstechniken vorgestellt bzw. diskutiert und Neufunde präsentiert. Gewürzt mit einer guten Portion antiken Humors, der vielen Graffiti innewohnt, kommen sowohl erfahrene Spezialisten als auch junge Nachwuchstalente zu Wort.